Sommertheater Kitzbühel

Das Kitzbüheler Sommertheater geht 2012 bereits in die 11. Runde - Stück: Gut gegen Nordwind
Das Sommertheater 2011 im Kulturhaus in Reith bei Kitzbühel war ein voller Erfolg!

Das Kitzbüheler Sommertheater ist eines der großen kulturellen Highlights in der Gamsstadt. Seit mittlerweile 11 Jahren werden Klassiker der internationalen Theaterszene dargeboten. Professionelle Rahmenbedingungen und hervorragende Schauspieler garantieren große Theatererlebnisse. Erleben Sie im Sommer 2012 das Erfolgsstück „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer.


Sandra Lackner und Robert Ritter werden unter der Regie von Leopold Dallinger die Beziehungskomödie „Gut gegen Nordwind“ auf die Bühne des Kongresszentrums K3 in Kitzbühel zaubern. Ursprünglich als Roman erschienen, erobert die Bühnenfassung die Theater Europas. Der Autor Daniel Glatter arbeitet und lebt in Wien.

Termine

26. Juli

17.30 Uhr

Gala-Premiere mit Sekt-Empfang und Fingerfood-Buffet von Haubenkoch Bobby Bräuer im Hotel Grand Tirolia Kitzbühel.
27. Juli
20.00 Uhr
Vorstellung im K3 KitzKongress.
02. August
20.00 Uhr
Vorstellung im K3 KitzKongress
03. August
20.00 Uhr
Vorstellung im K3 KitzKongress 
09. August
20.00 Uhr
Vorstellung im K3 KitzKongress 
10. August
20.00 Uhr
Vorstellung im K3 KitzKongress 
16. August
20.00 Uhr
Vorstellung im K3 KitzKongress 
17. August
20.00 Uhr
Vorstellung im K3 KitzKongress 


Kartenvorverkauf und Informationen: Kitzbühel Tourismus, Sparkasse Kitzbühel, Ö-Ticket und unter www.sommertheater-kitzbuehel.at. Anfragen auch an office@eventarts.at bzw. unter der
Tel. +43 664 3142101.

Gut gegen Nordwind

Eine falsch abgeschriebene Mail-Adresse bildet den Auftakt für eine Bildschirm-Beziehung, die allmählich außer Kontrolle gerät. Bei Leo Leike landen irrtümlich E-Mails einer ihm unbekannten Emmi Rothner. Aus Höflichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi von ihm verbal angezogen fühlt, schreibt sie zurück.


Nach anfänglich harmlosem Geplänkel entwickelt sich eine täglich wachsende Kommunikation mit greifbarerem Inhalt und in weiterer Folge eine immer intimere Freundschaft. Es beginnt zu knistern in der Leitung. Und Leos E-Mails sind gut gegen den Nordwind, der Emmi nicht schlafen lässt, wenn er bläst.

Bald scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann es zum ersten Rendezvous kommt, aber diese Frage wühlt beide so sehr auf, dass sie die Antwort lieber noch eine Weile hinauszögern. Außerdem ist Emmi glücklich verheiratet, beliebt, erfolgreich und Ersatzmama für die beiden Kinder aus der ersten Ehe
ihres Mannes. Leo ist Sprachpsychologe und forscht an der Universität.

Ausgerechnet über den Transport von Emotionen via E-Mail. Er nimmt es immer wieder in Angriff, die Beziehung zu seiner Ex-Freundin allmählich endgültig zu beenden. Emmi möchte an der Seite ihres Mannes alt werden. Die Versuchung eines persönlichen Treffens steigt und steigt. Doch werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Pressestimmen:

„Einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur" (Spiegel);
„Der wunderbare Email-Roman ist „zum Brüllen komisch“ (Literarische Welt) und eine der ganz großen literarischen Entdeckungen der letzten Jahre.“
"Klug, komisch und spannend zugleich." (Brigitte, Buch-extra)
"Ein fabelhaft romantischer und witziger Roman." (Frankfurter Rundschau)

Autor:

Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, studierte Pädagogik und Kunstgeschichte. Seit 1985 ist er als Journalist und Autor tätig, seit 1989 schreibt er für die Tageszeitung „Der Standard“ Gerichtsreportagen und Feuilletons. Bekannt wurde er vor allem durch seine Kolumnen unter dem Kürzel „dag“ im sogenannten Einserkastl auf dem Titelblatt des „Standards“, in denen er die Absurditäten des Alltags beschreibt. Diese Glossen sind in den Büchern "Die Ameisenzählung" (2001), „Die Vögel brüllen“ (2004) und "Schauma mal" (2009) versammelt. Sein 2004 veröffentlichter Roman "Der Weihnachtshund" wurde für das Fernsehen verfilmt.

Sein 2006 veröffentlichter Roman „Gut gegen Nordwind“ wurde im selben Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert. Das Buch kann als moderne Variante von Gustave Flauberts Ehebruch-Roman Madame Bovary verstanden werden. Die Bühnenfassung wurde am 19. September 2007 im Linzer Posthof uraufgeführt. 2009 erschien die Fortsetzung „Alle sieben Wellen“. Mit seinen beiden letzten Romanen gelangen ihm zwei Bestseller, die mittlerweile in 35 Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch zum Erfolg wurden. Soeben hat Daniel Glattauer seinen neuen Roman "Ewig Dein" veröffentlicht.

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