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Karl Koller

Karl Koller ist einer der größten Söhne Kitzbühels und bereits zu Lebzeiten eine Legende. Als Skirennläufer wird er 1946 der erste Hahnenkamm-Sieger nach dem Krieg. Der Skipädagoge Karl Koller führt seine Skischule ab 1950 zu Weltruhm. Er macht die Skischule "Rote Teufel" Kitzbühel zur größten und renommiertesten Skischule der Welt.  

 

Karl Koller wird am 16. April 1919 als jüngstes von 10 Kindern in Kitzbühel geboren. Bereits als kleiner Bub fasziniert ihn der Skisport, der seinen Werdegang maßgeblich bestimmen sollte. Karl Koller verschreibt schon früh sein Leben mit Herz und Seele den „Zwei Brettern, die die Welt bedeuten“.

1950 beendet er die Karriere als Rennläufer und übernimmt die Skischule Kitzbühel. Unter seiner Leitung wird sie zur größten und renommiertesten Skischule der Welt. Die Skilehrer der "Roten Teufel" sind weltweit begehrt. Sie schwärmen im Lauf der Jahrzehnte in alle Skiregionen der Welt und haben führenden Anteil an der Verbreitung des Skisports, vor allem in den USA. 

Als Marketing-Genie hebt er gemeinsam mit seinem Freund Alfons Walde die "Roten Teufel" aus der Taufe. Rote Pullover, rote Mützen, moderne Plakate und vor allem höchste Qualität charakterisieren seine Skischule. Der weltweite Trend, Skilehrer in "rot" zu kleiden, geht auf Karl Koller und Alfons Walde zurück. 

Gemeinsam mit Sepp Möllinger wurde ein Lied über die Roten Teufel von Kitz komponiert, welches heute noch gerne gesungen wird. Jan Boon, der berühmte Kameramann, drehte den legendären Film "Melodie auf Ski" über die Skischule. 

Der Unternehmer Karl Koller erfindet die "Topf-Skischule" und beteiligt alle Skilehrer am Gewinn. Als Skipädagoge wird er zum kongenialen Freund von "Ski-Papst" Stefan Kruckenhauser und revolutioniert den Skilehrweg (z.B. Kurzski-Lehrmethode, spielerisches Lernen im "Kinderland"). Koller ebnet mit seiner "Teufelspiste" am Interski-Kongress von Garmisch (1971) den Weg zu Boarder-Cross und Skier-Cross, er veröffentlich Skivideos und Lehrbücher. Er wird Vize-Präsident des Welt-Skilehrerverbandes und Präsident des österreichischen Skilehrerverbandes. 

In Kitzbühel ist Karl Koller auch als Autor zahlreicher Bücher und Gedichte, als Sammler und Archivar sowie als langjähriger Obmann des Tourismusverbandes bekannt. Seine beiden Bücher ("Kitzbühel zu meiner Zeit", "Freud und Leid zu meiner Zeit") sind  im gut sortierten Buchhandel und im Museum der Stadt Kitzbühel erhältlich. Sie enthalten Geschichten und Anekdoten aus vergangenen Kitzbüheler Zeiten, und von unschätzbarem Wert. 

Wussten Sie, dass von Karl Koller auch die zündende Idee zum Kitzbüheler Neujahrsfeuerwerk stammt? Er hatte erkannt, dass die Kitzbüheler Gäste am Silvesterabend auf eine Vielzahl von Parties und Veranstaltungen eingeladen sind. Am Abend des Neujahrstages aber, dachte Koller, wäre die richtige Zeit für so ein großes Feuerwerk. Auch nach Jahrzehnten kann man sagen: Es war eine geniale Idee.
 

Das Skilehrerlied der Roten Teufel

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