02.05.2016 | Kulinarik

Schafmilchspezialitäten aus dem Bezirk Kitzbühel.

Heimische Schafmilchspezialitäten direkt vom Bauern - Schafzüchterin aus Leidenschaft

Renate Kammerlander, „Fasslbäuerin“ ist seit 2013 begeisterte Schafzüchterin. Mit ihrem Mann Johannes, „Fasslbauer“zusammen, einem ausgebildeten Käser (Fachmann zur Käseherstellung) betreibt sie einen Bauernhof „Oberfasser“ in Westendorf, ca. 20 km von Kitzbühel entfernt.

Während der Verkostung vom Schafmilchjoghurt, in verschiedenen Geschmacksrichtungen sowie unterschiedlichen Schafskäsesorten  konnte ich viel wissenswertes von Schafen bis hin zur Verarbeitung der Schafsmilch erfahren.  

 

Von der Kuh zum Schaf

Renate entstammt einer Bauernfamilie aus Hopfgarten mit Zweigbetrieb "Oberfasser" in Westendorf. Erst wurden Milchkühe, wie es in unserer Gegend üblich ist, gehalten. 2013 begann die Umstellung auf die Schafzucht, Ostfriesische Milchschafe zogen beim "Oberfasser" in Westendorf ein. Derzeit leben dort 45 Mutterschafe. Diese werden täglich gemolken, bis zu zwei Liter Milch am Tag pro Schaf. Man bedenke, mit dem Futter einer Kuh werden bis zu 8 Schafe satt. Dies war auch die Überlegung für die Umstellung der Milchkuhhaltung auf die Mutterschafhaltung. Die Schafe sind während der Sommermonate über am Fasslhof im Tal, die steilen Wiesen, die den Bauernhof umgeben, sind ideal für die Tiere. Die ebenen Flächen werden im Sommer gemäht, Futter für den Winter. Zusätzlich zum Heu gibt es auch ein wenig Kraftfutter für die Ostfriesischen Milchschafe. 

Vanille, Kirsch und Mocca

Alle 2 Tage kümmert sich Johannes, der Mann von Renate, sich um die naturbelassene Verarbeitung der Schafsmilch zu Joghurt und Käse. Herrlich cremig das Schafmilchjoghurt, besonders gut hat mir das Kirschjoghurt gefallen. Auch in den Geschmacksrichtungen Vanille, Kirsch und Mocca bei Heimatgold in Kitzbühel erhältlich. Vor allem ist das Joghurt gesünder, obwohl mehr Fett (mind. 4,5 % gesundes Fett) auch eiweißhaltiger und verträglicher für die Verdauung. Menschen mit Laktoseintoleranz können auf Schafmilchprodukte zurückgreifen.  

Frisch zum Käse

Auch die verschiedenen Käsesorten, wie zum Beispiel der Frischkäse oder der Schnittkäse, schmecken wunderbar. Renate verrät mir ein paar Tipps für die Küche, zum Beispiel Kaspatzl´n mit dem Schnittkäse oder frisches Gemüse mit dem Frischkäse überbacken, kommt bei Ihrer Familie immer gut an. Das Naturjoghurt wird auch für verschiedene Salatdressings verwendet. 

Auch Schafe machen Babypause

Renate erklärt mir die natürliche Babypause der Schafe. Das heißt, die Schafe sind einmal im Jahr für 5 Monate trächtig (im Herbst) 2-3 Monate vor der Niederkunft werden die Schafe nicht mehr gemolken, die Schafe brauchen die Energie für den Nachwuchs. Während dieser Zeit ist es am Bauernhof auch etwas ruhiger, mit der Herstellung von Schafmilchspezialitäten wird pausiert.

Für Renate beginnt der Tag bereits um 5:15 Uhr im Stall. Die Schafe werden gemolken, bekommen Futter und verbringen die restliche Zeit an der frischen Luft. 

Wirklich schön zu sehen, wie begeistert Renate mir von Ihrer Leidenschaft „Schafbäuerin“ zu sein erzählt. Für Ihr nächstes Ziel, einen eigenen Hof Laden zu betreiben, kann ich nur alles Gute und weiterhin viel Erfolg wünschen. Bin überzeugt, dass Vorhaben wird gelingen.

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