22.08.2017 | Wir in Kitzbühel

Teil 2 – Joseph Salvenmoser – vom Feuer zum Glas in die Luft

 

 

Der Traum vom Fliegen

Nachdem Sie einen Einblick in die berufliche Laufbahn Salvenmosers bekommen haben, geht es nun hoch hinaus. Er erfüllte sich seinen Traum von Fliegen und nimmt Sie mit auf eine spannende Reise. 

Zurück in der Heimat

Nach Seppis Rückkehr aus Hawaii war das Windsurfen hier leider nicht mehr so aufregend. Das ist kein Wunder, wenn man die tollsten und größten Wellen über Jahre gewohnt war. Seppis Bruder und dessen Freundeskreis sind seit längerem als begeisterte Drachenflieger bekannt und dem schließte sich Seppi an, denn auch er wollte in die Luft. 

Am Anfang wurde zunächste ein gebrauchter Flieger gekauft, von dem er niemanden etwas erzählte, denn seine Mutter war weniger begeistert von der Fliegerei. 

Den Wind im Rücken

„Als Windsurfer hast du automatisch auch ein Gespür für die Thermik“, davon war Seppi von Anfang an überzeugt. Schon nach nur einem Jahr gewann er 1988 die Kitzbüheler Clubmeisterschaft. Die Überraschung war groß, als seine Mutter ihn aus der Zeitung lächeln sah! 

Seppi erzählt von den 70ern und 80ern Jahren, denn es gab damals viele Spitzenpiloten bei uns in Kitzbühel, wie z.B. Herbert Kühr oder der Kirchberger Helmut Lorenzoni. Sie gehörten zur Weltklasse und natürlich konnte man sich von ihnen einiges abschauen. Ein paar Wettkämpfe später war Joseph dann 1995 in das österreichische Nationalteam aufgerückt. 

Viele Titel eingeheimst

Immer wieder ging es für Joseph nach Möglichkeit in die Luft, obwohl er gleichzeitig mit seiner Glaskollektion sehr erfolgreich unterwegs war. Ab 1999 ging es dann erst so richtig bergauf, denn er konnte im Jahr 2001 seinen ersten Weltmeistertitel einfliegen. Dies blieb nicht der einzige Titel des Ausnahmetalents. Ein weiteres Highlight seines Lebens war für ihn die Organisation des Speedruns über die Streif, für den er gemeinsam mit seinem Freund Axel Naglich tätig war. 

Holzklettergerüste

Speedrun über die Streif

Im Jahre 2001 waren die allerbesten Flieger in Kitzbühel unterwegs und wagten sich im Highspeed mit vier Tiefflugtoren über die Streif. Begesitert erzählt Seppi, wie es für die Flieger im absoluten Grenzbereich und mit vollem Risiko bergab ging. Den Sieg holte sich damals der dreifache Weltmeister Manfred Rumer mit einer Zeit von 2,34 Minuten. Die Nachwuchssorgen sind gegeben, denn viele Flugsportler beginnen mit dem Paragliding und bleiben dann auch oftmals bei dieser Leidenschaft. Ziel eines jeden Wettkampfs ist es, das Fluggerät so lange wie nur möglich in der Luft fliegen zu lassen, wobei Taktik eine große Rolle spielt.  

So lange wie möglich in der Luft

Seppi hat selbst einige brenzlige Situationen erlebt. In diesen Momenten war es wichtig, schnell in der Luft zu handeln, was er bei der Europameisterschaft in Greifenburg auch tat. Es trägt zwar jeder Flieger seinen Rettungsschirm im Gurt, trotzdem hatte Joseph lange damit zu kämpfen, seine Abstürze zu verarbeiten. 

Ein Ziel für die Zukunft

Ein großer Wunsch Seppis ist es, bald wieder möglichst schmerzfrei in der Luft sein zu können. Ein großer Erfolg wäre es, einmal wieder für sechs Stunden in der Luft zu fliegen. An der kommenden Weltmeisterschaft im August kann er leider noch nicht teilnehmen. 

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