Genusswandern in der Urlaubsregion Kitzbuehel, Tirol

01.12.2014

Interview mit Freeride-Profi Matthias Haunholder

Es ist Anfang Dezember und „Hauni“ steckt mitten in den Vorbereitungen zu den Kitzbühel Freeride Weeks. Trotzdem hat er sich die Zeit genommen, um uns ein paar Fragen zu beantworten.

Hauni, bist du schon im Stress wegen der Freeride Weeks?

Nein, wir haben ein fantastisches Team und arbeiten gut zusammen.

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Freeride-Profi Matthias Haunholder „Hauni“

Was ist die Herausforderung so ein Event zu organisieren?

Mit den Kitzbühel Freeride Weeks 2015 konnten wir eine tolle Plattform ins Leben rufen, wo jede/r Skifahrer/in und Snowboarder/in, ob Freeride Anfänger oder Profi, auf seine Kosten kommt. Die größte Herausforderung ist die Koordination des fast zweiwöchigen Events. Mein persönlicher Antrieb ist, mit dieser Plattform dem Freeridesport etwas zurück zu geben und Themen wie Wildschutz, Jungwald und Sicherheit beim Freeriden zu kommunizieren.

Was ist das Besondere an den Freeride Weeks? Bitte nenne uns deine drei Veranstaltungshighlights.

Fast 2 Wochen lang gibt es täglich Skitests, für alle Freeridebegeisterten. Wir werden erstmalig einen „Line of the Year“ Award am 10.01. veranstalten und danach findet ein Freeride Clubbing mit FM4 DJ´s im Sportpark statt. Die Film- und Fotocompetition am 17.01. im Zentrum von Kitzbühel ist ein weiteres Highlightevent, wo wir letztes Jahr schon tolle Fotos und Kurzfilme von den einzelnen Crews sehen konnten. Zusätzlich finden noch interessante Vorträge aus den verschiedensten Bereichen im Bezug zum Freeriden statt. Täglich veranstalten die Bars und Clubs in Kitzbühel eine Party wo sich Gleichgesinnte treffen können. 

Kannst du kurz beschreiben, wie dein typischer Winter, also der Winter eines Pro-Freeriders aussieht?

Eigentlich hört der Winter nie richtig auf, von Ende September bis Anfang Dezember bin ich meist auf Tour mit Filmvorträgen. Das ist eine anstrengende Zeit und auch eine Herausforderung um täglich trainieren zu können. Jedoch freu ich mich dann wieder umso mehr, wenn ich zwischendurch auf die Berge und Gletscher komme. Der Dezember und Jänner steht ganz im Zeichen der KFW und danach bin ich nur mehr mit den Skiern unterwegs. In der Zeit von Februar bis Mai fahre ich eigentlich nur dem Schnee hinterher und versuche meine Projekte zu realisieren. Für den kommenden Winter habe ich wieder viel vor und werde mit den Produktionsgemeinschaften wie der Freeski-Crew, Heimschnee und meiner eigenen M-Line Production für die nächstjährigen Filme zum Filmen unterwegs sein.

Gehst du auch mal mit anderen Freeridern aus anderen Ländern trainieren?  

Ja, das kommt oft vor, grundsätzlich haben wir alle die gleiche Leidenschaft. Dank meiner vielen Reisen sind meine Freunde auf der ganzen Welt verteilt.

Einfach perfekt!

Die Freeride Weeks Film Competition steht heuer unter dem Motto „Respect the mountains.“ Beim Freeskiing ist generell das Hang lesen und die Natur sehr wichtig. Was ist deine Meinung dazu?

Es ist mir ein Anliegen, dass wir die Natur, welche auch unser Spielplatz ist, dementsprechend respektieren. Aus diesem Grund wollen wir auch dieses Thema bei den KFW einbauen. Es wird auch ein Vortrag von Franz Heim zum Thema: „Freeriden mit Respekt vor der Natur“ angeboten, wo man sehr interessante Informationen erhält, z.B. wie die Wildtiere im Winter leben.

Hast du Tipps für den Freerider Nachwuchs?

Meine Tipps für den Nachwuchs sind viel Skifahren zu gehen, auch in der schneearmen Zeit, viel trainieren und dabei Spaß zu haben. Nicht zu viel riskieren und auf die Sicherheit zu achten, um die Risiken die unser Sport mit sich bringt möglichst klein zu halten. Im Gelände sollte man sich immer bewusst sein um was es geht, dann werdet ihr noch viele Jahre Spaß haben und abenteuerliche Tage am Berg erleben können.

Freeriden am Kitzbüheler Horn – Foto©Michael Werlberger

Was machst du in der Off-Season?

Meine Off-Season ist eigentlich sehr kurz, da es bei mir das ganze Jahr über um das gleiche Thema geht. Wenn ich im Sommer nicht gerade auf der Südhalbkugel unterwegs bin, dann zieht es mich trotzdem in die Berge zum Klettern und Biken.

Fotos: Matthias Haunholder/photographer: Michael Werlberger
Portrait: Simonrainer.com

Noch mehr Infos zu Hauni & zum Freeriden findest du auf seinem Blog www.hauni.at 

 

 

 

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