Genusswandern in der Urlaubsregion Kitzbuehel, Tirol

26.05.2020

Typische Tiroler Gerichte aus dem Kitzbüheler Raum

Die Tiroler sind nicht nur lustige Leute, sondern haben auch kulinarisch einiges zu bieten. Nachfolgend stellen wir euch ein paar typische Gerichte aus unserer Region vor. Nachkochen oder auf der Berghütte verkosten?  

 

Rezept Germkiachl

Germkiachl wie von Oma gemacht – Süß oder lieber sauer serviert?

Germkiache wie aus Omas Küche

Zutaten für 4 Portionen: 450 g  Mehl, 20 g Germ (Hefe), 35 g Butter, 35 g Zucker, 3 Eigelb, 250 ml warme Milch, 1 EL Schnaps (Geheimtipp -> Obstler) etwas Salz und Fett zum Backen.            

Und so einfach geht’s:
Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte der Schüssel eine Mulde ins Mehl machen, mit dem Zucker, dem Germ (Hefe) und ein wenig warme Milch ein Dampfl anrühren. Etwas warten bis das Dampfl deutlich größer wird, dann die weiche Butter, die Dotter und den Schnaps, dieser soll verhindern, dass der Teig beim Ausbacken zu viel Fett aufnimmt, etwas Salz und die restliche Milch untermengen. 

Den Teig kneten bis er Blasen wirft, anschließend den Teig ca. 30 Min. in der Wärme gehen lassen, dann nochmal  kneten. Mit dem Löffel ca. 5-6 cm große Kugeln abstechen und formen. Der  Teig sollte für 9-10 Kugeln reichen. Diese auf eine bemehlte Unterlage geben, mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Tuch abdecken. Nach 30 Min. das Fett in einem ausreichend großen Topf erhitzen.

Die Kugeln in die Hände nehmen und mit den Fingern von der Mitte aus vorsichtig auseinander ziehen. Mittig sollte der Teig ganz dünn sein, der Rand sollte dick bleiben. Im heißen Fett beidseitig backen. Achtung! Fett nicht zu heiß erhitzen, sonst wird der Teig zu schnell braun. Serviert werden die „Kiache“ mit Sauerkraut oder Preiselbeermarmelade und ganz viel Staubzucker.

Früher gab es für uns Kinder immer ein Glas Milch dazu. Am Kitzbüheler Genussmarkt gibt’s jeden Samstag einen Stand mit den wunderbaren „Germkiache“. Unbedingt probieren! 

 

Tiroler Gröstl Bild

©Bild Gasthof Hechenmoos |Tiroler Gröstl…mmmhhh!

Tiroler Gröstl geht immer       

Zutaten für 4 Portionen: 600 g Erdäpfel (Kartoffeln), 2 Esslöffel Öl, 1 Zwiebel, 250 g gekochtes Rindfleisch, gehackte Petersilie, Majoran, Kümmel, Butter, 4 Eier, Salz und Pfeffer.                         

Jetzt zum Kochen:  
Die Erdäpfel (Kartoffeln) kochen, schälen und abkühlen lassen, dann in Scheiben schneiden. Das gekochte Rindfleisch, (früher wurde meist der Sonntagsbraten zu Wochenbeginn als Gröstl verwertet) kleinschneiden, die Zwiebel fein schneiden. In einer großen Bratpfanne Öl erhitzen und  die Zwiebel anrösten.

Die Erdäpfel hinzufügen, mit Pfeffer, Salz, Kümmel und Majoran würzen, unter häufigen Wenden die Erdäpfel knusprig anbraten. Das Rindfleisch hinzugeben. Separat wird das Spiegelei zubereitet.  Serviert wird das Tiroler Gröstl in der Pfanne mit dem Spiegelei sowie der gehackten Petersilie. Sehr gut dazu passt Krautsalat. Schmeckt wunderbar aus der Pfanne im Huberbräu Stüberl,  in der Kitzbüheler Innenstadt.  

 

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Kaspressknödel wie bei Mama daheim – ©Foto lilies-diary.com

Kaspressknödel haben immer Saison, in der Suppe oder mit Salat

Zutaten für 4 Portionen: 4 harte Semmeln, 2 Eier, 250 ml Milch, 200 g Pinzgauer Käse (od. anderer Schnittkäse), 2 Erdäpfel (Kartoffeln), 1 Zwiebel, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Öl und Petersilie.

Und so gelingt’s:
Für die Kaspressknödel die Semmeln kleinwürfelig schneiden, Milch und Eier fest verrühren über die Semmelwürfel gießen und ziehen lassen. Die Zwiebel fein schneiden, kurz in der Pfanne rösten. Die gekochten Erdäpfel reiben, den Käse in kleine Würfel schneiden.

Anschließend die Semmelwürfel, die angerösteten Zwiebel, die Erdäpfel und den Käse gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Mit leicht angefeuchteten Händen aus der Masse Laibchen formen. In einer Pfanne ausreichend viel Öl erhitzen und die Kaspressknödel darin rundum goldgelb backen. Entweder mit Rindsuppe oder mit grünen Salat servieren. Besonders gut haben die Kaspressknödel auf der Seidlalm  geschmeckt. Ideal nach einer Streif Wanderung

 

Kasspatzln - ©Foto tirol.orf.at

Kaspatzln – ©Foto tirol.orf.at

Kaspatzln, für viele das Leibgericht! 

Zutaten für 4 Personen: 300 g Tiroler Bergkäse (grob gerieben), 400 g griffiges Mehl, 2 Eier, ½ Wasser, 3 Zwiebeln, Butter, Öl, etwas Salz und Pfeffer.

Ist gar nicht schwer zu kochen:
Für den Teig nehmen wir Mehl, etwas Salz, Wasser und Eier, alles zusammen wird glatt geschlagen. Den Teig anschließend durch einen „Spätzlehobel“ in kochendes Salzwasser reiben. Sobald die Spätzle oben auf dem Wasser schwimmen, abseihen.

Die Spatzln dann in eine Pfanne geben, mit einer Schicht Käse bedecken, die gehackten Zwiebel in Butter rösten und ebenfalls unter die Spatzln geben. Die andere Hälfte der Zwiebel, in Ringe schneiden. Die Zwiebelringe in Mehl wälzen und im heißen Öl portionsweise knusprig braun ausbacken.  Angerichtet werden die Spatzl mit frischer Petersilie und den feinen Zwiebelringen. Wer es so richtig deftig will, kann auch noch zerlassene Butter übergießen. Getestet auf der  Hornköpfelhütte am Kitzbüheler Horn.    

 

Unbenannt

Blattln mit Sauerkraut

Blattl‘n süß oder sauer 

Zutaten für 8 Personen:       
Für das Sauerkraut: 1 Pkg. Sauerkraut, 1 Zwiebel, 100 g Speckwürfel,  20-40 ml Rindssuppe, Salz, Kümmel und Pfeffer.     

So macht man den Blattl Teig:
500 g Mehl, 2 EL weiche Butter, Milch je nach Bedarf, 2 Dotter, Salz und Sonnenblumenöl zum Frittieren. Und so werden wunderbare Blattn daraus: Das Mehl mit Dotter, Butter, Salz in einer Schüssel gut mischen. Nach und nach Milch dazugeben bis der Teig geschmeidig ist, 30 Minuten rasten lassen. Dann dünn ausrollen, Ecken ausscheiden und in heißem Öl goldgelb frittieren.

Zuerst das Sauerkraut abtropfen lassen, Zwiebel und Speck würfeln, in einem Topf goldgelb braten. Danach das Sauerkraut, Kümmel und Suppe dazu geben, ca. 15 Minuten kochen lassen, abschmecken, wem es noch zu sauer ist? Meine Oma gibt immer etwas Zucker hinzu. Die Blattl’n werden bei uns daheim auch mit Preiselbeermarmelade (Granggln) oder Apfelmus serviert. Schmecken süß oder sauer immer hervorragend mit einem Glas Milch dazu.  

Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen oder beim Genießen auf der Berghütte!                               

 

 

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