05.04.2016 | Lifestyle

Kitzbühel – Best of the Alps

Mehr zu "Best of the Alps"

Best of the Alps - dreizehn klingende Namen wie Chamonix-Mont-Blanc, St. Anton am Arlberg, Crans-Montana, Grindelwald, Kitzbühel, Zermatt, Seefeld, Garmisch-Partenkirchen, Lech Zürs am Arlberg, Cortina D'Ampezzo, Courmayeur, St. Moritz, Megeve und Davos. 

Seit über 25 Jahren besteht diese Verbindung zwischen diesen 13 einzigartigen Destinationen in den Alpen. Unberührte Natur und einige der spektakulärsten Gipfel der Welt wie das Matterhorn, den Dolomiten, Eiger, Mönch, Jungfrau und Arlberg gehören dazu. 

Jeder Ort hat seine eigene Geschichte und doch stehen alle Orte für Weltoffenheit und tiefe Verbundenheit mit den Wurzeln der Vorfahren. Alle Orte wurden vom Skisport geprägt, alle Orte schreiben Geschichten und bieten Ihren Gästen eine wunderbare Kulisse zum Verweilen. Gerade die Kulinarik, die Lebensart, das Handwerk und Design sowie alle Outdoor Aktivitäten passen wunderbar zusammen und sind Teil der Philosophie, dieses Zusammenschlusses. 

Wir möchten gerne von dieser ganz besonderen Verbindung erfahren und haben uns dazu mit Hr. Sammy Salm, gebürtiger Schweizer und Generalsekretär dieser Vereinigung getroffen. Best of the Alps hat seinen Sitz in Grindelwald. 

Sammy Salm

Bergpanorama im Winter

Sammy, kannst du unseren Lesern noch kurz einen Überblick über die Entstehung dieser Verbindung Best of the Alps erzählen? - In den 80er Jahren haben die Skigebiete in den Rocky Mountains begonnen, in Europa unter dem Namen ‚Ski the Rockies‘ Werbung zu machen. So entstand die Motivation der Gründungsväter um bei den Skifahrern in den Vereinigten Staaten fürs Skifahren in den Alpen zu werben. Ohne die Rockies wäre Best of the Alps vielleicht gar nie oder viel später entstanden.

Warum wurden gerade diese Orte ausgewählt? - Es war ziemlich schnell klar, dem potentiellen Skifahrer die klassischen Skidestinationen schmackhaft zu machen um sich klar von den künstlich gebauten Ski Resorts in Nordamerika zu differenzieren. Die Bedingungen für eine Mitgliedschaft waren: natürlich gewachsene Orte mit einer langen Geschichte (sowohl als Ort als auch als Skidestination), die alle Pioniere im Wintersport waren; Austragungsorte von Klassikern bzw. Großveranstaltungen (Olympische Spiele, Ski-WM, Hahnenkamm, Kandahar Rennen etc.); hohe Internationalität; Ganzjahres-Destinationen; bekannte Tourismus Marken (nannte man damals noch nicht so) und aufgrund all dieser Tatsachen Authentizität. Aufgrund dieser Parameter kam man ziemlich schnell auf die 11 Gründungsorte (Megève ist später dazu gestoßen).

Blick auf die Strecke beim Hahnenkammrennen

Es gibt mehrmals im Jahr ein Treffen aller Orte, sicherlich nicht einfach, alle Geschäftsführer an einen Tisch zu bekommen? - Sie an den Tisch zu bekommen ist nicht so schwierig, da alle hinter dieser Idee stehen. Natürlich ist die Herausforderung heute größer als früher, da sich die Ort mittlerweile individuell stärker positioniert haben und nicht mehr alle zu großen Teilen die gleichen Strategien verfolgen. Da braucht es das Geschick des jeweils amtierenden Präsidenten, um alle Interessen unter einen Hut zu bringen. 

Sammy, welches Ziel verfolgt Best of the Alps? - Die 12 Orte in den definierten Zielmärkten bzw. den Besuchern davon zu überzeugen, dass die, ich nenne sie Originals, also ursprüngliche Erfinder des Wintertourismus, immer die Orte sind, die dem Gast das kompletteste, interessanteste und letztlich beste und authentischste Angebot bieten und sich so von der Konkurrenz abheben. 

Können noch Orte aufgenommen werden? - Grundsätzlich können Orte aufgenommen werden, wenn sie die vorher angesprochenen Bedingungen erfüllen. 

Gibt es Mentalitätsunterschiede, nachdem Österreich, Deutschland, Schweiz und Frankreich hier aufeinander treffen? - Die gibt es auf jeden Fall. Diese sind aber auf keinen Fall störend, eher befruchtend. Etwas, dass man noch in der Gemeinsamkeit durchaus noch stärken könnte. 

Wie sieht deine Tätigkeit als Generalsekretär aus, du bist sicherlich viel unterwegs? - Genauso ist es. Einerseits durch die Auslandsreisen in unseren Zielmärkten, andererseits aber auch die diversen Veranstaltungen in den Mitgliedsorten, in denen Best of the Alps involviert ist. Dazu kommen noch zum Beispiel Journalistenbetreuungen und regelmäßige Treffen mit bestehenden und potentiellen neuen Kooperationspartnern. 

Wie erholst du dich nach einem anstrengenden Arbeitstag? - Ich bin in der glücklichen Lage, mich vielseitig entspannen zu können. Sei dies Abends zuhause bei einem guten Film oder im Theater, bei einem Treffen oder Essen mit Freunden, natürlich bei Aktivitäten in den Bergen bzw. der Natur, aber tatsächlich auch bei einer abendlichen Autofahrt durch die Alpen, oder noch besser in meiner Freizeit auf dem Motorrad. Teilweise sogar im Flugzeug, wenn ich über Kontinente fliege und mir die Erde von oben ansehen kann, daher am liebsten immer Fensterplatz.

Welche News kannst du unseren Lesern zu Best of the Alps berichten? - Das neueste und spannendste ist gegenwärtig sicher die neue Best of the Alps Homepage. Wir haben das Konzept radikal geändert und haben uns von der klassischen und bisher statischen Informationsseite verabschiedet. Stattdessen erzählen wir interessante und sehr persönliche Geschichten von den Protagonisten, die hinter den Ortsnamen stehen bzw. diese mit Leben füllen und letztlich dafür sorgen, dass die Orte authentisch, lebenswert und nachhaltig sind. So soll unser Internetauftritt das Interesse bei den potentiellen Besuchern steigern, bestehende Kunden halten aber auch den Einwohnern Einblicke in die lokale Lebensart geben. 

Hier geht’s zu den Orten von Best of the Alps und noch mehr Geschichten aus den Best of the Alps Orten. 

 

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