365 Tage - die Region entdecken

Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen

Sehenswertes & Besonderheiten in und rund um Kitzbühel

Kitzbühel ist allerorts bekannt für das legendäre Hahnenkammrennen auf der Streif. Doch die Region hat noch Einiges mehr zu bieten! Nicht nur Museen, Kirchen und historische Bauten, sondern viel Unbekanntes wartet darauf entdeckt zu werden!

Die stilistisch bunten Häuserfassaden prägen die Innenstadt Kitzbühel. Der idyllische Schwarzsee, welcher zum wärmsten Moorsee der Alpen zählt, lädt am Fusse des Kitzbüheler Horns zum Verweilen ein. Auch ein Blick in die traditionsreiche Geschichte Kitzbühels ist eindrucksvoll. In den verschiedenen Museen, Kirchen und historischen Bauten. Oder Sie begeben sich beim Erkunden der malerischen Innenstadt auf die Spuren der Kitzbüheler Legenden.

Die Geschichte der Region ist vielfältig und reicht weit in die Vergangenheit. Erkunden Sie die kulturelle wie sportliche Vergangenheit von Kitzbühel, Aurach, Jochberg und Reith. Sehenswertes reicht vom Bergbau über Tradition zu Sportgeschichte, manifestiert in Gebäuden und Ideen.

 

Kitzbühel – eine 750 Jahre junge Stadt

Kitzbühel ist die namensgebende Stadt inmitten der schönen Bergwelt der Kitzbüheler Alpen im Nordosten Tirols. Im Sommer idealer Ausgangspunkt für Spaziergänge, Wanderungen und Bergtouren liegt sie im Winter inmitten eines riesigen Skigebietes, das mit zahlreichen komfortablen Aufstiegshilfen erschlossen ist. International bekannt ist die Stadt insbesondere als Austragungsort der Hahnenkammrennen, dem alljährlichen Saisonhöhepunkt des Alpinen Skiweltcups.

Auf seine Gründung im Jahr 1271 und eine ebenso lange wie abwechslungsreiche Geschichte darf Kitzbühel mit einigem Stolz zurückblicken. Die im Mittelalter angelegte Altstadt mit ihren spätgotischen Fassaden, gotische Kirchen und barocke Kunstwerke führen die mit dem Bergbau auf Silber und Kupfer verbundene wirtschaftliche und kulturelle Blüte in Früher Neuzeit und Barock eindrucksvoll vor Augen. Sie stehen für eine lange städtische Tradition und ein städtisches Bewusstsein, die in den Alpen kaum sonst wo anzutreffen sind und sehr wesentlich zum unverwechselbaren Charme des 750 Jahre jungen Kitzbühel beitragen.  

 

Eine alte bayerische Grenzstadt

Kitzbühels Lage an einem Hügel oberhalb des von Süd nach Nord verlaufenden Kitzbüheler Achentals lässt an längst vergangene Zeiten denken. Zeiten, in denen das flachere Umland unbewohnbares Überschwemmungsgebiet und Wehrhaftigkeit wichtigstes Anforderungsprofil war. Im Mittelalter bildete Kitzbühel mit seinem Umland den südöstlichsten Teil des Herzogtums Bayern, der im Osten, Süden und Westen von fremden Territorien umgeben war. Diese aus bayerischer Sicht sehr exponierte Lage dürfte auch der Grund für die Stadterhebung durch Herzog Ludwig II. im Jahr 1271 sein. Kitzbühel wurde mit einer Stadtmauer versehen und zum festen Stützpunkt bayerischer Interessen. Die Politik der Bayernherzöge zeitigte einigen Erfolg. Kitzbühel wurde erst 1506 Teil von Tirol und Österreich, als der Habsburger Kaiser Maximilian bayerische Erbstreitigkeiten zu seinen Gunsten ausnutzen konnte.

 

Bergbauzentrum und kulturelle Blüte in Neuzeit und Barock

Noch zur Zeit der bayerischen Herrschaft wurde im Spätmittelalter mit dem Bergbau jener Erwerbszweig erschlossen, dem Kitzbühel seine erste große Blüte verdanken sollte. Am Ende des 15. Jahrhunderts sind Schmelzhütten bezeugt, in denen die Erze weiterverarbeitet werden konnten. Der wirklich große Boom setzt aber um das Jahr 1540 ein, als die Silber- und Kupfervorkommen des wenige Kilometer nördlich der Stadt gelegenen „Rerobichl“ entdeckt werden. In kürzester Zeit und teilweise ohne Genehmigung wurde eine Vielzahl von Schächten in den Boden getrieben, die Tiefen von bis zu 900 Metern erreichten und lange Zeit als die tiefsten der Welt galten. Der damit verbundene enorme finanzielle Aufwand ließ die Erträge freilich rasch abnehmen. Der Höhepunkt der Bergbautätigkeit war bereits vor 1600 überschritten. Für die folgende Zeit blieb der Bergbau trotzdem Garant für das wirtschaftliche Wohlergehen der Stadt, dem etwas zeitversetzt eine geistig-kulturelle Blüte folgen sollte. Im Barock wurde Kitzbühel zum Kunstzentrum, das bis ins Salzburgische Pinzgau und Tiroler Inntal ausstrahlte.

 

Krise und Neubeginn im 19. Jahrhundert

Mit dem Niedergang des Bergbaus und dem Erlahmen der barocken Bautätigkeit setzt seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert eine Epoche des wirtschaftlichen Niedergangs ein. Nach der Schließung des „Rerobichl“ im Jahre 1772 bleiben zwar die Bergbaue am Schattberg und Sinwell in unmittelbarer Nähe der Stadt bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts bestehen. Ihre vergleichsweise bescheidenen Dimensionen und ihre zunehmende Unrentabilität führen Laufe des 19. Jahrhunderts im Verein mit den Problemen der traditionellen Landwirtschaft und dem Niedergang des althergebrachten Handwerks zu einer veritablen Krise. Kitzbühel wurde eine bescheidene Landgemeinde, in der nach Berichten von Zeitgenossen Armut keine Ausnahmeerscheinung darstellte. Ein gewisser Aufschwung setzt erst in den letzten beiden Jahrzehnten dieses Jahrhunderts ein, als Reisende die Schönheit der Landschaft um Kitzbühel entdeckten. Mit dem 1875 durch den Einsatz des Kitzbüheler Bürgermeisters Josef Pirchl erreichten Anschluss an das österreichische Eisenbahnnetz wurde der Grundstein für die touristische Erschließung der Stadt gelegt. Zwei Jahre später erfolgte die Gründung der örtlichen Alpenvereins-Sektion, mit der die Kitzbüheler Bergwelt einem größeren Publikum zugänglich gemacht wurde.

 

Local Hero Florian Oberacher von KitzSport Skiservice erzaehlt ueber seinen Beruf und Leidenschaft.

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