14.03.2022 | Sport & Freizeit

Kultur & Museen

Kultur & Museen

Dass Tirol jenseits von Almromantik und Gipfelerlebnissen noch viel mehr zu bieten hat, beweisen das reiche Kulturgut und die ungezählten Sehenswürdigkeiten. Einige davon sollte man auf einer Tirol-Reise unbedingt einplanen. Freilich, die Bergwelt und die alpinen Naturlandschaften sind das höchste Gut Tirols, sein Tafelsilber sozusagen. Doch was wäre das Land ohne seine Geschichte, ohne seine kulturellen und architektonischen Schätze? Wer in die Geschichte Tirols eintauchen möchte, den dürften zum Beispiel die 800 Jahre alte Festung Kufstein neugierig machen. Oder das Silberbergwerk in Schwaz. Vielleicht ist aber auch ein Familienausflug in die Swarovski-Kristallwelten mit ihren funkelnden Wunderkammern genau das Richtige.

Swarowski Kristallwelten | Wattens

Zu seinem 100-jährigen Jubiläum 1995 ließ Swarovski von Multimediakünstler André Heller die mittlerweile international berühmt gewordenen Kristallwelten in Wattens erschaffen. Dieser außergewöhnliche Ort der Fantasie, der Kunst und der Spielfreude ist seither aus dem Inntal nicht mehr wegzudenken. Rund um den mächtigen Riesen, der den Eingang der Kristallwelten bewacht, dehnt sich eine 7,5 Hektar große Gartenlandschaft mit zahlreichen Attraktionen aus. Eines der Highlights im Garten ist das "Carousel" vom preisgekrönten Künstler und Designer Jaime Hayon.

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Goldenes Dachl | Innsbruck

Das Goldene Dachl in der Altstadt ist das Wahrzeichen der Tiroler Landeshauptstadt. Der Prunkerker und sein mit 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln verziertes Dach wurden von Maximilian I. errichtet. Im Museum Goldenes Dachl erfahren Besucher alles über die Geschichte dieses einzigartigen Bauwerks und das Zeitalter Kaiser Maximilians I. Neueste Technologien wie Klanginstallationen und Touchscreens vermitteln Eindrücke vom spätmittelalterlichen Tirol. Kinder können sich mit dem Hofnarren Kunz von der Rosen auf eine spannende Zeitreise begeben. Kreativstationen und historische Gewänder machen neugierig auf das Mittelalter. Und vergessen Sie nicht, einen kaiserlichen Blick aus dem Prunkerker auf die Altstadt zu werfen!

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Festung Kufstein | Kufstein

Als unübersehbares Wahrzeichen thront die Festung Kufstein über der Tiroler Bezirkshauptstadt Kufstein und bezeugt die turbulente Vergangenheit Kufsteins als Grenzort zwischen Tirol und Bayern. Die Festung wurde bereits 1205 erstmals erwähnt. Kaiser Maximilian I. eroberte die Burg 1504 und ließ sie ausbauen. Heute ist die Festung Kufstein ein beliebter Ort für Theater- und Konzertveranstaltungen und ist alljährlich beeindruckende Kulisse des Operettensommers Kufstein. Mit der modernen Panoramabahn gelangen Besucher bequem auf den Festungsberg. Eine Besonderheit ist die Heldenorgel im Bürgerturm: Sie ist die größte Freiorgel der Welt. Ihr Spiel erklingt täglich in Erinnerung aller Opfer kriegerischer Auseinandersetzungen und mahnt zum Frieden in der Welt.

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Silberbergwerk Schwaz | Schwaz

Das Silberbergwerk in Schwaz, heute reine Besucherattraktion, war es zu seiner Blütezeit im Spätmittelalter die größte Silbermine der Welt. Mit der Grubenbahn geht es auf eine Zeitreise in diese Vergangenheit. Vor fast 500 Jahren waren täglich etwa 7.400 Knappen im Schwazer Silberbergwerk beschäftigt. Die Arbeit war hart und gefährlich. Heute haben die Besucher des Schaubergwerks dagegen nichts zu fürchten, wenn sie mit der Grubenbahn 800 Meter tief in den Berg einfahren. Dort werden sie durch die alten Stollen geführt und erfahren Spannendes über das Kupfer und das besonders begehrte Fahlerz, das hier abgebaut wurde. Das Bergwerk machte die Stadt Schwaz im Mittelalter zur größten und reichsten Bergbaumetropole. Bis zu 85 Prozent des weltweit gehandelten Silbers stammte aus der hiesigen Mine. 

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Schloss Tratzberg | Jenbach

Das imposante Schloss Tratzberg zwischen Jenbach und Schwaz wurde erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt und diente ursprünglich als Grenzfeste gegen Bayern. Nach dem Wiederaufbau durch das Kaufmannsgeschlecht der Fugger wurde es der Inbegriff eines Tiroler Schlosses aus dem 16. Jahrhundert. Heute bietet das Schloss seinen Besucherinnen und Besuchern nicht nur klassische Führungen durch den Habsburgersaal, die gotische Fuggerstube und das Königszimmer an, sondern zusätzlich dreidimensionale Zeitreisen mit Virtual-Reality-Brillen in acht Sprachen. Anschließend kann man sich per Hörspielführung von den einstigen Schlossherren durch die Räume führen lassen. Wer's lieber haptisch mag, bekommt Ritterhelme und Schwerter zum Anfassen und sogar Anprobieren.

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Burg Hasegg - Museum Münze Hall | Hall

Das Museum der Münze Hall fasziniert seine Besucher mit zahlreichen Details zur Prägung von Münzen und den dazugehörigen mächtigen Maschinen. Glanzstück des Museums ist der Nachbau der ersten Münzprägemaschine, die im Mittalter als technische Sensation galt und täglich rund 4.000 Münzen prägte. Heute begeistert die kolossale Walzenprägemaschine mit einer Länge von acht Metern an genau derselben Stelle, an der man schon die Maschinen im 16. Jahrhundert vorfand. Anhand moderner Audio-Guides führt Münzmeister Franz die Besucher durch das Museum und berichtet dabei über die Anfänge des Dollars, Geheimnisse bedeutender Münze und mächtiger Münzherren.

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Museum Tiroler Bauernhöfe | Kramsach

Historische Gehöfte, 37 an der Zahl, die ihre Türen zur Vergangenheit öffnen: Das Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach bringt seinen Besuchern das bäuerliche Leben der vorindustriellen Zeit nahe. Schmiede, Dorfschule, Wirtshaus, Mühle und Holzfällerhütte – wie in einem echten Dorf verteilen sich die Höfe und sonstigen Gebäude über hügeliges Gelände, auf insgesamt 8,5 Hektar Fläche. Sie sind im Originalzustand und stammen aus allen Talschaften Tirols. Das Museum Tiroler Bauernhöfe will seinen Besuchern vermitteln, wie die bäuerliche Bevölkerung früher gelebt und gearbeitet hat. In sieben Häusern erzählen an die Wand projizierte Figuren aus ihrem Leben, ein Film zeigt Abtragung und Aufstellung eines Hofes.

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Museumsfriedhof Kramsach | Kramsach

„Hier liegt in süßer Ruh`, erdrückt von seiner Kuh, Franz Xaver Maier. Daraus sieht man, wie kurios man sterben kann“: Skurrile Grabinschriften laden im Museumsfriedhof Tirol in Kramsach zum Schmunzeln ein. Sanft und pietätvoll ging es in früheren Jahrhunderten beim Thema Tod nämlich nicht immer zu. Vielmehr versuchte man oft, sich mit derben Sprüchen über einen tragischen Verlust hinwegzutrösten. Der Kramsacher Schmied Hans Guggenberger hat in diesem „Lustigen Friedhof ohne Tote“ eine einzigartige Sammlung an Grabinschriften und Marterlsprüchen zusammengetragen, die davon zeugt, wie gewitzt der Volksmund mitunter Trauer und Humor zusammenreimte.

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Museum der Völker | Schwaz

Mehr als 1.000 Exponate hat der Tiroler Afrika-Kenner und Fotograf Gert Chesi auf seinen Reisen nach Asien und Afrika gesammelt und zeigt sie im Museum der Völker in Schwaz. Die Zusammenarbeit mit europäischen Museen und privaten Sammlern ermöglichen eine große Vielfalt an Schätzen. Vorträge und Konzerte runden die Ausstellung ab und laden zu einer Weltreise durch die verschiedenen Kulturen ein. Neben der Hauptausstellung stehen noch zwei Räume für Sonderausstellungen zur Verfügung. Dort können Sie temporär ethnographische Sammlungen und moderne außereuropäische Kunst bestaunen.

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