Entspannen beim Wandern

07.06.2019 | Sport & Freizeit

Mein Wander-Wochenende in Kitzbühel

 

 

Raus in die Natur

Für ein Wochenende raus in die Natur - Moni und ihre Freundin erzählen euch mehr zu ihren Erfahrungen mit einem Wander-Wochenende in den Kitzbüheler Alpen. 

In 1,5 Stunden ins Wander-Wochenende

Am Freitagmittag, gleich nach getaner Arbeit, habe ich mich von Berchtesgaden aus auf den Weg nach Kitzbühel gemacht. Meine Freundin (eine Lehrerin) ebenso und wie abgesprochen sind wir nahezu zeitgleich am Q Resort in Kitzbühel angekommen. Das Wetter hätte nicht schöner sein können. Weiß-blauer Himmel und ein schönes Bergpanorama hat sich uns bei der Ankunft geboten. Eigentlich war „nur“ ein Wellness-Wochenende mit ein paar Anwendungen, gutem Essen und entspannten Tagen in Kitzbühel geplant, aber dann …

Salsa Tänzerin am Berg? Ja, klar!

Bei einem gemütlichen Willkommens-Prosecco haben wir eingecheckt und die nette Dame hat uns auch direkt sämtliche Wander- und Bergtouren Flyer überreicht. Mein Herz ging auf und ich hatte einen Funken mehr Hoffnung, ein bisschen die Kitzbüheler Bergwelt kennen zu lernen. Anmerkung meinerseits: Meine Freundin ist eine Salsa Tänzerin (Zitat ihrerseits „Einmal die Woche Salsa tanzen ist Sport“) und ich bin eine Berchtesgadener Bergfex. Die sehr freundliche und engagierte Rezeptionistin hat uns auch direkt ihren Berg-Tipp mit auf den Weg gegeben und ich habe sämtliche Register gezogen um meiner Freundin eine Bergtour schmackhaft zu machen.

Relaxen im SPA

Aber zuerst einmal haben wir uns auf den Weg gemacht und unser Zimmer inspiziert, danach ging es gleich in den SPA-Bereich und wir haben die erste Anwendung genossen.  Nach dem 3-Gänge Genuss- Menü in unserem Hotel wollten wir uns eigentlich noch auf den Weg ins Zentrum machen. Das haben wir allerdings verworfen, nachdem ein ordentliches Gewitter aufgezogen ist.

Früh unterwegs

Der Wecker hat am Samstag schon früh morgens geklingelt. Ich wollte zeitig das Wetter checken, um bei gutem Wetter direkt starten zu können. Ich habe den Vorhang gelüftet und zu meiner Freude hat die Sonne schon meine Nase gekitzelt. Jetzt stellte sich gleich heraus ob ich gute Karten habe oder nicht. Ein bisschen Überredungskunst habe ich beim Frühstück zwar noch gebraucht, aber dafür war die Freude dann umso größer als meine Freundin einwilligte eine kleine Tour zu gehen. Mit Hilfe unserer Pläne und Flyer haben wir uns also auf den Weg in Richtung Hahnenkammbahn gemacht.

Gemütliche Wanderung zur Einsiedelei Hütte

Da war ja schon richtig was los. Ein Feuerwehrauto nach dem anderen – hier war an diesem Tag das Feuerwehr-Oldtimertreffen. Lange wollte ich dort aber nicht verweilen, nicht dass es sich meine Begleitung noch anders überlegt mit der Hüttentour. Schon kamen die ersten gelben Wanderschilder und wir konnten uns orientieren. Die Streif wollte ich meine Freundin nicht direkt hochjagen, also haben wir uns auf den gemütlichen Weg auf die Einsiedelei Hütte geeinigt. Nach 3 km waren wir dann auch schon angekommen und die ersten Gäste in der Hütte. Wir wurden recht herzlich empfangen und haben uns direkt das erste Getränk gegönnt. Ein bisschen Überzeugungsarbeit meinerseits hat es dann noch gebraucht aber wir einigten uns weiter zu gehen und in der Seidlalm Mittag zu essen. Von der Einsiedelei zur Seidlalm ist ein schöner Weg durch den Wald über Stock, Stein und Wurzeln (man kann aber auch die Forststraße gehen).

Sundowner in der Kitzbüheler Altstadt

Auf dem Weg haben wir das Kitzbüheler Quellwasser verkosten können und es steht unserem (Berchtesgadener Quellwasser) in nichts nach. Nach einer Stärkung sind wir dann die Streif nach unten gegangen. Ich selbst bin die Streif im Winter schon gefahren, aber ich finde im Sommer sollte man das auf alle Fälle auch einmal gegangen sein.

Resümee: „Wir kommen wieder!“

Nach einer weiteren Massage und einem traumhaften Abendessen sind wir am Sonntag dann nach dem Frühstück wieder aufgebrochen in Richtung Heimat. Resümee zu Kitzbühel: Ich werde auf alle Fälle die Bergwelt nochmal mit meinem Bergbuddy erkunden. Unsere Hüttentour war super nett, es ist wirklich für jede Konditionsstufe etwas dabei – allerdings möchte ich gerne noch höher hinauf! 

 

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