Naturkulisse Kitzbühel

01.07.2021 | Wir in Kitzbühel

Wenn die Natur erwacht

Ein Gast-Kommentar von Fotograf  und Neo-KItzbühel Fan Danijel Jovanovic. In der aktuellen Ausgabe von „TIROL“ berichtet er von seiner Jagd nach Gewittern – ehrfürchtig gegenüber den Naturgewalten, lichtet Danijel die Blitz-erleuchteten Alpen ab. Für seinen Besuch in Kitzbühel hat er allerdings herrliches Wetter erwischt und berichtet gern über seine Entdeckungen. Auch nachzulesen auf Danijel’s Website unter www.djphotography.at oder Facebook

Wenn die Natur erwacht | in Kitzbühel

Nach meinem Besuch in Kitzbühel im heurigen Winter und schönen Winterspaziergängen und Schneeschuhwanderungen war die Vorfreude auf den Frühling schon groß. Die damals noch tief verschneiten Wiesen und Berge konnte ich mir wunderbar mit schönen Blumen und saftigem Grün vorstellen und so kam ich wieder zurück und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschöner Frühlingstag zum Entschleunigen und Natur genießen. Meine Eindrücke habe ich euch in Bildern zusammengefasst und habe einige Vorschläge für euch wie wunderbar man entspannen kann.

 

Morgenrunde am Schwarzsee

Schon früh morgens ging es für mich zum Schwarzsee. Ich wollte diese herrliche Ruhe erleben und die ersten Sonnenstrahlen genießen. Die Temperaturen sind am Morgen noch frisch, wodurch über dem wärmeren Wasser des wärmsten Moorsees der Alpen der Morgennebel entsteht. Die ersten Sonnenstrahlen lassen mich jedoch spüren, dass die Sonne schon gut Kraft hat. Außer einigen Fischern am See hat man den Schwarzsee fast für sich alleine.

Ein traumhafter Rundweg führt mich um den See, teilweise mit Holzstegen ausgelegt. Am Ostufer kann man sich auch etwas mit Morgensport bei der schön angelegten Forstmeile betätigen. Viele verschiedene Stationen und Übungen später habe ich meinen Kreislauf gut in Schwung gebracht für diesen schönen Frühlingstag. Die komplette Schwarzsee Umrundung dauert cirka eine Stunde, mit Sport an der Forstmeile etwas länger.

Ausblick auf Kitzbühel

Über den Lebenberg und die Birkenallee zurück zum Schwarzsee

Vom Kirchenhügel, wo die beidne Türme der Liebfrauenkirche und die St. Andreas Kirche das Stadtbild prägen, geht es leicht bergauf zum Lebenberg von dem man einen schönen Blick über die Stadt, eingerahmt von den ortstypischen Grasbergen, hat. Hier beginnt auch die lange Birkenallee die mich wieder zurück zu meinem Ausgangspunkt am frühen Morgen bringt, dem Schwarzee.

Bergpanorama

Die Streif LIVE

Direkt von der Stadt aus, die heuer ihr 750 Jahr Jubiläum feiert, kann man auf der berühmten Streif wandern. Entweder man fährt mit der Hahnenkammbahn hinauf zum heuer neu errichteten Starthaus und geht den ganzen Weg der Streif hinunter bis in die Stadt hinunter. Oder, so wie ich es gemacht habe, gemütlich vom Stadtzentrum Richtung Ganslern Alm, von wo man einen wunderschönen Blick auf die Stadt und das Kitzbüheler Horn hat. Die Streif entlang führt auch eine Etappe des Weitwanderwegs KAT Walk.

Gut beschildert gehtan der Talstation der Hahnenkammbahn, mit den roten Siegergondeln, vorbei in Richtung Streif. Da ich nur die kurze Variante in Angriff genommen habe, habe ich mich entschieden zum Gedenkkreuz von Franz Reisch zu gehen, der als Ski-Pionier Kitzbühels mit der Erstbefahrung des Kitzbüheler Horns 1893 den Grundpfeiler für den Tourismus in der Region legte. Ich verweilte kurz und genoss die Ruhe und ging von dort dann weiter zur Ganslern Alm.

 

Holzklettergerüste

Dort erfuhr ich noch ein bisschen mehr über Franz Reisch. Erhat durch sein Wirken als Bürgermeister, Hotellier, Kaufmann und Initiator wesentlich dazu beigetragen die Grasberge Kitzbühels zu erschließen und nach dem Abflauen des Bergbaus in der Region, sprichwörtlich eine neue Blütezeit, mit der touristischen Ära einzuleiten. Um die Jahrhundertwende sorgte er so für erste touristische Angebote, lies zb das Gipfelhaus am Kitzbüheler Horn erbauen, war am Moorbad beteiligt, errichtete das Sporthotel, begründete die unterschiedlichsten Sportvereine und vieles mehr. Er gilt as Pionier des Tourismus in der Stadt, seine Büste hängt auch zum Andenken am Rathaus der Stadt Kitzbühel. Der Weg führt mich weiter unmitterlbar am Zielhang der Streif Abfahrt vorbei. Die Schlüsselstelle der winterlichen Abfahrt ist durch zwei rote Tore gekennzeichnet. Es bietet sich ein herrlicher Blick auf die Stadt und das gegenüberliegende Kitzbüheler Horn. Nach einer kurzen Rast geht es bergab Richtung Stadt. Am Pulverturm vorbei, mit schönem Panorama, entscheide ich mich noch zum Kirchenhügel, wo die Liebfrauenkirche und die St. Andreas Kirche über der Stadt wachen, zu gehen. Das alte Messnerhaus aus Holz und die Kirchen liegen etwas erhöht über Kitzbühel und man hat einen tollen Weitblick auf die Südberge.

Ortsansicht Aurach bei Kitzbühel

Von Aurach nach Kitzbühel

Im Feriendorf Aurach gibt es den gut beschilderten 4,9km lnagen Weg, der mit dem Europäischen Wandergütesiegel zertifiziert wurde: „Dem Brauchtum auf der Spur“. Vorbei geht es durch frühlingshafte Weiden, Obstalleen und alte, traditionelle Erbhöfe. Auch hier kann man unschwer wandern und Natur erleben und dabei vom Alltag entschleunigen. Entlang der türkis schimmernden Kitzbüheler Ache geht es dann über den Weiler Staudach mit seiner Kapelle und weite Felder zurück nach Kitzbühel.

Spazieren am Römerweg

Bereit für ein bisschen Geschichte. Der Römerweg ist ein praktisch eben verlaufender Spazierweg etwas erhöht über der Stadt und am Fuße des Kitzbüheler Horns. Wie der Name verrät, ist es eine alte Römerstraße die sich durch die Region zog – erkennbar an den markanten, hochstehenden Steinblöcken die sich in regelmäßigen Abständen am Wegesrand finden. In der Vergangenheit wurden diese Steinsäulen auch von den Landwirten als Grenzsteine genutzt. Auch findet sich entlang des Weges das Bauernhausmuseum Hinterobernau, das einen Einblick in die landwirtschaftliche Vergangenheit Kitzbühels, der „Milchkammer Tirols“, gewährt und mit dem traditionellen „Schradlzaun“, dem ortstypischen Glockenstuhl – den alle Bauernhäuser früher trugen, und einer rustikalen Altholz-Fassade kaum zu übersehen ist. Vorbei am Bauernhofmuseum und durch die Laubwald-Alleen kann man hier wunderbar entspannen und entschleunigen. Der Weg führt ohne nennenswerte Höhenmeter über eine für den Individualverkehr gesperrte schmale Straße. Wer Lust hat kann sich das am Weg liegende Museum ansehen, die Öffnungszeiten findet ihr auf maps.kitzbuehel.com.

See mit Bergpanorama

Die Weiher Runde

Das Bichlach, wo auch der Schwarzsee gelegen ist, gilt gemein um als Weiherparadies. Vom Schwarzsee aus oder direkt aus dem Feriendorf Reith kann man einen ausführlichen Morgenspaziergang zu den Weihern starten. Unschwer ist der nur sehr leicht ansteigende Weg über schöne blühende Felder und Höfe zu den drei Kitzbühlern Weihern, dem Gieringer Weiher, dem Vogelsberg Weiher und dem Haselberg Weiher.

Nach 30 Minuten, vom Schwarzsee aus, erreicht man den wunderbaren Gieringer Weiher. Die Idylle mit dem sich in ihm spiegelnden Kaisergebirge ist herrlich. Der Weg führt auch auch am Bio Yoga Hof vorbei wo man auf der Hauseigenen Yogaplattform sprichwörtlich den Morgengruß vollziehen kann. Bei eindrucksvoller Kulisse findet man hier in seine Mitte. Der Gieringer Weiher ist auch ein Badesee. Am Moorsee mitten im Wald gibt es auch ein kleines SB-Bistro mit Hausmannskost.

Weg rund um den See

Nur 15 Minuten weiter findet man den zweiten Moorsee, den Vogelsberg Weiher. Über saftig blühende Wiesen erreicht man ihn ohne große Anstrengungen. Schwimmen ist im Vogelsberg Weiher allerdings verboten. Bitte beachtet die Warnschilder um den Moorweiher in seiner natürlichen Schönheit zu erhalten.

10 Minuten entfernt wartet auch schon der letzte Moor der Bichlach Weiher Runde. Der Haselberg Weiher ist der kleinste und unscheinbar, dennoch malerisch. Ein wunderschöner Rhododendron wächst direkt neben dem Moor.

Wiese mit Bergpanorama

Unterwegs zum Gieringer Weiher - im Bild der Bio Yoga Hof mit der Kaiseridylle

urige Häuser vor Bergpanorama

Wilder Kaiser

Blume vor Seelandschaft
See mit Aussicht auf Berge

Morgenstimmung mit dem Wilden Kaiser im Hintergrund

See mit Aussicht auf Berge

Morgenstimmung - leichter Nebel liegt über der Wasseroberfläche

Weg am See

Am Ufer die ersten Sonnenstrahlen genießen

See

Das Wasser ist so ruhig - herrliche Spiegelung

Mein Fazit

Ein wunderbarer Frühlingstag in Kitzbühel geht für mich mit sehr vielen Eindrücken zu Ende. Herrliche, blühende Wiesen, auf den Bergen noch der letzte Schnee und angenehme Wanderwege haben einen entschleunigenden Effekt auf mich. Umgebenb von dieser herrlichen Landschaft lasse ich die Seele baumeln. Die verschiedenen Etappen kann man natürlich auch gemütlich einzeln machen oder bei einem Tagesausflug in Kitzbühel abwandern. Durch die Tal-Nähe und sind die Wege nicht sonderlich anstrengend oder steile. Kitzbühel Tourismus wartet die Wege eifrig, so sind sie auch bei schlechtem Wetter gut machbar.

Durch die Öffnung der Gastronomie steht auch einer gemütlichen Einkehr nichts im Wege.

Wieder mal ein wunderschöner Tag für mich im schönen Kitzbühel. Freue mich schon auf weitere Erkundungstouren. Bis bald in der Gamsstadt 😉

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