Ski Weltcup in Kitzbühel – wenn Profis die Streif bezwingen

Das Hahnenkamm-Rennen ist das legendärste Skirennen der Welt. Seit dem ersten Rennen im Jahr 1931 sind die Abfahrt auf der Streif und der Slalom auf dem Ganslernhang zu Klassikern im Herren-Skiweltcup geworden. Ein Sieg auf einer dieser beiden traditionsreichen Strecken ist für viele Athleten gleichbedeutend mit einem Olympiasieg.
2027 finden die Hahnenkamm-Rennen zum 87. Mal statt. Die Rennwoche dauert vom 18. bis zum 24. Januar und bietet mit dem Abfahrtstraining den ersten Höhepunkt. Für das Training gilt übrigens: Eintritt frei.

Tickets sind ausschließlich im Vorverkauf erhältlich, es gibt keinen Verkauf vor Ort. Kinder haben freien Eintritt, Tickets für Erwachsene sind ab EUR 35,00 erhältlich.

Tickets

Hahnenkamm-Rennen Tickets sind voraussichtlich ab August auf hahnenkamm.com erhältlich. Kaufen Sie früh, um Enttäuschungen zu vermeiden.

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Zuschauerbereich im Zielgelände

Der Hauptzuschauerbereich befindet sich im Zielgelände. Es ist ein echtes Erlebnis mit einer besonderen Atmosphäre, in der Fans aus vielen Nationen gemeinsam feiern. Das Zielgelände hat mehrere Bereiche, von denen aus man eine gute Sicht auf die Rennstrecke hat. Überall gibt es Stände, die kalt Getränke sowie Snacks verkaufen. Auf den großen Fernsehern kann man die Skiläufer vom Start aus beobachten, bis sie ins Sichtfeld kommen.

Das Zielgelände ist nur ein paar Minuten vom Bahnhof Hahnenkamm entfernt und somit sehr einfach mit dem Zug zu erreichen. In fast allen Ecken des Zielgebiets gibt es Toiletten. Für Familien wurde das „Familienland“ geschaffen. Dabei handelt es sich um eine abgesperrte Zone mit Verpflegungsstand, Bänken und Tischen. Der Stand befindet sich in der Nähe der Abfahrtstribüne zwischen Zielhaus und Rasmushof.

Eckdaten

Sprünge bis zu 80 Meter weit, Steilhänge mit bis zu 85 Prozent Gefälle und Geschwindigkeiten bis zu 150 km/h machen die Streif einzigartig im Weltcupzirkus. Vom Starthaus auf 1.665 Meter Seehöhe zieht sich die Abfahrt auf einer Streckenlänge von 3.312 Metern und einem Höhenunterschied von 860 Metern bis ins Ziel auf 805 Metern. Dabei erreichen die Athleten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 100 km/h. Der Streckenrekord liegt bei 01:51,58 Minuten und wurde 1997 vom Kärntner Fritz Strobl aufgestellt. Das sind nur einige der Eckdaten, die die Streif zur schwierigsten Skiabfahrt der Welt machen. 

Aufschlüsselung der Streif-Rennstrecke

Die Streif gilt als die anspruchsvollste und schwierigste Abfahrt-Strecke der Welt. Hier haben wir die verschiedenen Abschnitte der Strecke aufgelistet und erklären, warum die Streif einen so extremen Ruf hat.

In einem der adrenalingeladensten Starts auf der Weltcupstrecke verlassen die Fahrer das Starthaus auf 1.665 Metern Höhe und fahren direkt auf den 51 Prozent steilen Starthang, gefolgt von schnellen Rechts- und Linkskurven, bevor sie den ersten Sprung an der Mausefalle in nur 8,5 Sekunden erreichen.

Dieser berühmte Sprung hat im Laufe der Jahre viele Opfer gefordert. Man fliegt bis zu 80 Meter durch die Luft, mit 110 bis 120 km/h einen Hang mit 85% Gefälle hinunter. Dies ist ein echter Test für das Können und die Nerven der Rennfahrer. Während der Hang abflacht, testen die Druckkräfte die Beinkraft der Skifahrer, bevor sie in das Karussell einmünden.

Das Karussel ist eine anspruchsvolle 180-Grad-Kurve, die in den Steilhang führt. Am Fuße des Steilhangs befindet sich eine haarsträubende Rechtskurve über das steile Gefälle, bei der die Rennfahrer oft darum kämpfen müssen, es zu schaffen, ohne den Zaun zu berühren. Eine saubere und effiziente Linie durch das Karussel und den Steilhang zu fahren, ist für die Rennfahrer sehr wichtig, da jeder Fehler viel Geschwindigkeit und Zeit kosten kann. Der Steilhang war schon Schauplatz vieler schwerer Stürze, aber der berühmteste Moment war im Jahr 2008, als Bode Miller nur knapp einem Sturz entging, weil er auf den Zaun fuhr.

Der Brückenschuss und das Gschöss sind die ersten flacheren Sektionen der Rennstrecke nach dem Steilhang, wo die Rennfahrer eine kleine Pause einlegen können. Es ist jedoch ein wichtiger Abschnitt, denn die Geschwindigkeit, die die Fahrer vom Steilhang auf die flache Strecke mitnehmen können, kann einen großen Unterschied in der Gesamtzeit ausmachen und leicht den Unterschied zwischen Sieg oder mehreren Plätzen in der Gesamtwertung ausmachen.

Am Ende des Brückenschusses und des Gschöss befindet sich ein Sprung in die Alte Schneise, ein steiler, leicht gewölbter Hang mit einer Senke am unteren Ende, der die Rennfahrer zum Seidlalmsprung führt.

Ein blinder Sprung genau in der Mitte der Strecke, neben dem Restaurant Seidlalm, wo im Jahr 1966 der Skiweltcup gegründet wurde. Der Seidlalmsprung führt in Rechts-, Links-, Rechtskurven und auf den Lärchenschuss. Bei gutem Wetter nutzen die Rennläufer die Position des Kitzbüheler Horns auf der anderen Talseite, um ihren Sprung auf die beste Linie auszurichten.

Die letzte Gelegenheit für die Rennfahrer, ihre Kräfte vor dem anspruchsvollen Endabschnitt zu sammeln. Nach einer etwas sanfteren Abfahrt erreichen die Rennfahrer einen flacheren Abschnitt mit ein paar Kurven am Ende, um zu verhindern, dass sie mit zu viel Tempo in die Hausbergkante fahren.

Dieser Sprung und die Querung mit Blick auf den Zielbereich waren für viele Rennläufer der Schandfleck. Wenn die Beine der Skirennfahrer müde werden, erreichen sie einen blinden Sprung auf einen steilen Hang, gefolgt von einer aggressiven Linkskurve, um den vereisten Hang zu queren. Eine gute Linie zu fahren ist hier für die Rennläufer entscheidend, denn sobald der Fahrtwinkel festgelegt ist, hüpfen sie über das Eis und werden ständig in die Luft geschleudert, ohne dass sie eine Chance haben, ihre Fahrtrichtung zu ändern. Im Allgemeinen gilt: Je höher der Skifahrer auf der Piste bleibt, desto schneller kann er das Ziel erreichen. Viele Rennen wurden dadurch entschieden, wie die Skifahrer die Traverse bewältigen, wobei es auch einige Rennleiter nicht einmal um die Kurve schafften und unten in den Netzen landeten.

Vor den Augen der Zuschauer fahren die Skirennfahrer mit bis zu 150 km/h die letzte steile Gerade, den schnellsten Teil der Strecke, hinunter und machen sich auf den Weg zum Zielsprung.

Kurz vor der Ziellinie gibt es einen letzten Sprung, den Zielsprung. Wie weit und hoch die Läufer springen, variiert von Jahr zu Jahr, und obwohl es eine Formalität sein sollte, hat dieser letzte Sprung im Laufe der Jahre auch viele Opfer gefordert, wobei die erschöpften Läufer an der letzten Hürde, nur wenige Meter vor der Ziellinie, zu Fall kamen.

Die Helden, die es über die Ziellinie schaffen, werden von 80.000 oder mehr Zuschauern angefeuert, die gespannt auf ihre Endzeit warten. Die Atmosphäre ist einmalig, denn die besten Läufer schaffen die Strecke in weniger als 2 Minuten.

Fanzone & Partys

Während der gesamten Hahnenkammwoche wird in Kitzbühel kräftig gefeiert. Ob im Stadtzentrum, in den Zelten an der Rennstrecke, in den Restaurants und Bars im Ort oder auf den Hütten am Berg. Es ist immer eine Menge los.

Die größte Party findet jedoch neben der Rennstrecke und in der Fanzone im Stadtzentrum statt. In der Innenstadt und im Stadtpark gibt es viele Stände mit Essen und Getränken. Im Stadtpark gibt es eine Live-Musik-Bühne, und in der Innenstadt sorgen ein DJ und ein Radiostudio für Musik. Die unglaubliche Atmosphäre hält bis in die Nacht an.


WCs
Die WCs sind speziell für die Rennen in der Nähe des Haupteingangs im Zielbereich und hinter der Red Bull Bar bei der Ziellinie eingerichtet. Im Stadtzentrum gibt es außerdem eine zusätzliche Toilette neben der Kirche.

Siegerehrung und Startnummernverlosung

Ein weiterer Teil des Hahnenkamm-Wochenendes, den man sich nicht entgehen lassen sollte, ist es, die Rennläufer aus nächster Nähe und ohne die ganze Skiausrüstung zu sehen. Tausende von Menschen versammeln sich im Zielraum und verleihen der Siegerehrung und der Startnummernverlosung eine besondere Atmosphäre und machen sie zu einem einmaligen Erlebnis.


Freitagabend
Am Freitagabend ab 18:00 Uhr werden die Startnummern für die besten Fahrer der Abfahrt am nächsten Tag vergeben, gefolgt von der Preisverleihung für die Sieger des Super-G. Bei passendem Wetter folgt nach der Preisverleihung eine Drohnenshow.


Samstagabend
Am Samstagabend ab 18:00 Uhr findet die Startnummernausgabe für die besten Slalomfahrer statt, gefolgt von der Prämierung der Sieger des Abfahrtsrennens. Bei passendem Wetter folgt nach der Preisverleihung eine Drohnenshow.

Anreise Hahnenkamm-Rennen & Straßensperrungen

Für diejenigen, die am Renntag von weiter her anreisen, gibt es mehrere Möglichkeiten, die Rennen zu erreichen, die alle in Kitzbühels Nachbarstädten beginnen. Kostenlose Parkplätze gibt es in Kirchberg und Oberndorf. Besonders am Samstag (Abfahrt) ist eine sehr frühe Anreise entscheidend – empfohlen wird, spätestens um 9:00 Uhr auf den Parkplätzen zu sein. Die kostenlosen Züge der HKR-Express bringen die Besucher zu den Rennstrecken. Der HKR-Express-Zug verkehrt im 7,5-Minuten-Takt zwischen Kirchberg und St. Johann, mit Haltestellen in Kitzbühel Schwarzsee, Kitzbühel Hahnenkamm, Kitzbühel Bahnhof und Oberndorf.

  • Ein besonderes Zusatzangebot am Samstag ist ein Direktzug von Innsbruck nach Kitzbühel-Hahnenkamm mit einer Abfahrt um 7.52 Uhr, der eine komfortable und staufreie Anreise ermöglicht.

Während der Rennen sind viele der Straßen in Kitzbühel gesperrt. Die Straßen zwischen dem Stadtzentrum und dem Renngebiet sind komplett gesperrt, während andere Straßen in der näheren Umgebung nur für Anrainer und Eventmitarbeiter zugänglich sind. In der Nähe der Veranstaltung ist kein Parken möglich.

Zuschauen vor Ort

FAQs

  • Für den Zutritt zum Veranstaltungsgelände benötigt man ein gültiges Ticket. Dies gilt auch im Startbereich und entlang der gesamten Rennstrecke.
  • Das weitläufige Zielgelände ist von mehreren Seiten (von der Hahnenkammbahn kommend sowie von der Innenstadt/Legendenpark kommend) erreichbar.
  • Mit Ski oder Snowboard können Sie entlang der Streif zuschauen. Besonders gut eignen sich unter anderem der Bereich Mausefalleboden, Seidlalm und Oberhausberg. Bitte beachten Sie die Hinweise und Absperrungen.
  • Der beste Platz ist das weitläufige Veranstaltungsgelände im Zielbereich. Von dort aus sieht man die letzten 35 Fahrsekunden eines Rennläufers, ab der Hausbergkante, live. Darüber hinaus sorgt ein umfangreiches Entertainmentprogramm im Zielgelände für Stimmung und die Zuschauer erhalten die aktuellsten Informationen aus erster Hand. Zahlreiche Videowände und Scoreboards sind installiert und decken das Geschehen auf der gesamten Strecke ab.
  • Für Familien wurde das „Familienland“ geschaffen. Es ist eine abgesperrte Zone mit Verpflegungsstand, Bänken und Tischen. Der Stand befindet sich in der Nähe der Abfahrtstribüne zwischen Zielhaus und Rasmushof.
  • Interessante Zuschauerbereiche sind auch der Start und die Mausefalle. Für die Auffahrt mit der Hahnenkammbahn benötigen Sie eine Einzelfahrkarte (für Fußgänger) von der Bergbahn AG Kitzbühel. Eine Eintrittskarte für das Hahnenkamm-Rennen ist ebenso notwendig.
  • Mit Ski oder Snowboard können Sie auch entlang der Streif zuschauen.
  • Für ausnahmslos jeden Bereich an der Strecke und im Zielgelände ist es unbedingt notwendig, winterfestes Schuhwerk mit gutem Profil zu tragen. Sie befinden sich in naturbelassenem winterlichen Freigelände, das nicht trittsicher ist. Hinweise und Absperrungen sind unbedingt zu befolgen.

Wenn Sie mit dem Rollstuhl die Rennen besuchen wollen, schreiben Sie bitte ein Mail an andreas.salvenmoser@hahnenkamm.com

  • Grundsätzlich ist das Mitbringen von Speisen und Getränken aller Art in das Veranstaltungsgelände verboten.
  • Zahlreiche Stände im Veranstaltungsgelände bieten Snacks sowie warme und kalte Getränke an. Das Restaurant Red Bull versorgt Sie ebenfalls mit Speisen und Getränken.
  • Für Familien gibt es zwischen dem Restaurant Red Bull und dem Rasmushof einen Familienstand.
  • Als Zahlungsmittel werden Bargeld und Bankomat- sowie Kreditkarten akzeptiert.
  • Im gesamten Gelände sind insgesamt 300 beheizte WCs mit Frischwasser und Kanalanschluss installiert. Die WC-Anlagen werden permanent betreut. Trotz derhohen Anzahl kann es kurzfristig zu Wartezeiten kommen.
    • WC-Süd (nahe der großen Videowall, Zielbereich, vor den Kommentatorenkabinen)
    • WC-Ost (nahe„Lost&Found“, unterhalb der Abfahrtstribüne)
    • WC-Nord (neben dem Restaurant Red Bull, unterhalb der Slalom-Tribüne)
    • WC-West 1 (Zielsprung, nahe MasterCard-Lounge)
    • WC-West 2 (Zielsprung, Richtung Ganslern)
    • WC-Ganslernbahn (Talstation Ganslernbahn)
    • Behinderten-WC 1 (im Tribünenbereich)
    • Behinderten-WC 2 (Talstation Ganslernbahn)
    • Tribünen- und Zonen-Gäste finden WC-Anlagen im Tribünenbereich
    • Zusätzlich weitere Toilettenkabinen im Bereich Hof Hohenegg (Slalom)
  • Für medizinische oder gesundheitliche Fragen wenden Sie sich bitte an die Rettungseinsatzzentrale, die sich beim Zugang-Ost befindet (unterhalb der Abfahrtstribüne bzw. neben Stand „Lost & Found“).
  • Der Zutritt in das Veranstaltungsgelände mit Hunden ist nicht gestattet.

Nein. Parken in der Nähe des Renngebiets ist nicht möglich, da die Zufahrten gesperrt sind.

Kostenlose Parkplätze stehen in folgenden Orten zur Verfügung:

  • Kirchberg
  • Oberndorf
  • im Süden von Kitzbühel

Von Kirchberg und Oberndorf aus kann man mit den Zügen des HKR-Express direkt zum Kitzbüheler Hahnenkamm fahren. Vom Süden Kitzbühels aus sind es ca. 20 Gehminuten zum Veranstaltungsgelände.

Der HKR-Express ist ein Shuttle-Angebot. Die kostenlosen Züge bringen die Besucher zu den Rennstrecken. Er verkehrt regelmäßig zwischen Kirchberg und St. Johann mit Haltestellen in Kitzbühel Schwarzsee, Kitzbühel Hahnenkamm, Kitzbühel Bahnhof und Oberndorf.

Ja. Der HKR-Express-Zug fährt regelmäßig zwischen Kirchberg und St. Johann.

Wer am Renntag von weiter her anreist, nutzt die Anreiseoptionen, die in Kitzbühels Nachbarstädten beginnen (z.B. Kirchberg, Oberndorf, St. Johann).

Grundsätzlich sind nur Gegenstände für den persönlichen Bedarf erlaubt. Akkreditierte Personen sind von dieser Regelung ausgenommen.

Nicht erlaubt sind insbesondere:

  • Größere Rucksäcke oder Taschen
  • Speisen und Getränke, insbesondere alkoholische Getränke

Die Streif selbst erleben

Allen Ski- und Snowboardfahrern, die selbst einmal die Streif befahren wollen, legen wir zunächst die „Familienstreif“ (Piste Nr. 21) ans Herz. Auf der entschärften Variante ist das Renn-Feeling unmittelbar zu spüren, die kniffligen Schlüsselstellen werden aber sicher umfahren. Auf die Original-Rennstrecke sollten sich nur geübte Skifahrer wagen, denn Mausefalle, Steilhang, Hausbergkante und Co sind als „Skiroute extrem“ markiert und werden nach den Hahnenkamm-Rennen nicht mehr präpariert.

Auf der „Mini-Streif“ am Fuße des Hahnenkamms können auch Anfänger ihre persönliche Streif-Erfahrung machen – ganz ohne Skipass, denn alle Übungslifte im Tal sind kostenlos.

  • Die Abkürzung „HKR“ heißt Hahnenkamm-Rennen.
  • Der Organisator des HKR seit den ersten Rennen 1931 ist der Kitzbüheler Ski Club.
  • Der Kitzbüheler Ski Club (K.S.C.) als Skiverein besteht seit 1902 und präsentiert sich mit über 6.600 Mitgliedern als einer der ältesten, traditionsreichsten und erfolgreichsten Skiclubs Österreichs.
  • Das Hauptziel des K.S.C. ist die Förderung des Nachwuchssportes in den Sparten Ski- Alpin, Sprunglauf, Langlauf und Trendsport (ca. 150-160 Kinder und Schüler im Alter von 7 - 15 Jahren).
  • Die Spitzensportler des Kitzbüheler Ski Club konnten bislang genau 53 Medaillen bei Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften erzielen.
  • Die Rennstrecken des Kitzbüheler Hahnenkamm-Rennens heißen „Streif“ (Abfahrt) und „Ganslern“ (Slalom).
  • Diese berühmteste Abfahrtsrennstrecke der Welt beginnt in 1665 m Seehöhe am Hahnenkamm und endet nach 3.312 Metern auf 805 m Seehöhe auf der „Rasmusleitn“ in direkter Nähe der Stadt.
  • Die höchste Steilheit wird am Beginn der Mausefalle mit 85 % erreicht - die weitesten Sprünge in der Mausefalle mit 80 m gestanden und die Höchstgeschwindigkeiten in der Zielschußkompression mit über 140 km/h gefahren.
  • Auf Streif und Ganslern wurde nicht nur Sportgeschichte, sondern auch Skigeschichte geschrieben. So wurde zum Beispiel am 20. Jänner 1966 der alpine Skiweltcup des Internationalen Skiverbandes (FIS) auf der Seidlalm zum ersten Mal diskutiert.
  • KITZ-KIRI-SKI war der Name für die Feierlichkeiten zum 50. Hahnenkamm-Rennen im Jahre 1990.
  • Das HKR mußte erst dreimal wegen Schneemangel abgesagt werden, und zwar im Jahre 1964, 1988 und 1993. 2005 fanden ein Super-G und der Slalom statt. 2007 war keine Abfahrt, dafür aber zwei Slaloms.
  • Im Sommer 1993 ist durch die Bergbahn AG Kitzbühel eine Beschneiungsanlage entlang der gesamten Rennstrecken errichtet worden, um weitere Rennen zu sichern.
  • Zur Abgrenzung der Abfahrt sind mehr als 10.000 m Zuschauerzäune, 2.000 m „G-Zäune (Gleitzäune, verschiedene Höhen, auf Spezialsicherheitsstangen), 1.300 m „A-Netz“ (Hochsicherheitsnetze), 4.000 m „B-Netz“ (Auffangzäune, 2 Meter hoch, auf Spezialsicherheitsstangen), 1.000m Willibags (verschiedene Grössen) und noch vieles mehr notwendig.
  • An den Renntagen sind mehr als 1400 Personen rund um den Hahnenkamm direkt und indirekt für die Veranstaltung tätig.

Sommererlebnis Streif

Um die Streif für Kinder auch im Sommer spielerisch erlebbar zu machen, gibt es auf dem Hahnenkamm einen Abenteuer-Spazierweg . Dort lassen sich neun Schlüsselstellen der Streif wie die Mausefalle oder der Brückenschuss „erschaukeln“ und „erbalancieren“. Das Sommererlebnis Streif lässt sich gemütlich von der Bergstation der Hahnenkammbahn abspazieren - auch mit Kinderwagen - auf halbem Wege gibt es auch die Möglichkeit auf einen Einkehrschwung.

Erlebniswelten am Berg

Streif Viewing

Die Streif lässt sich während den warmen Monaten natürlich auch zu Fuß bezwingen – sowohl gemütlich als auch herausfordernd. Unterwegs trifft man auf vier hochmoderne Infotainment-LCD-Screens, die dank spektakulärer TV-Bilder - von einst und heute - die Faszination ebenso wie die enorme Herausforderung der Rennstrecke zeigen. Die Screens stehen an der Hausbergkante, der Einfahrt in den Steilhang, an der Mausefalle und beim Starthaus. Das Starthaus ist während der Wandersaison übrigens von 09:00 bis 16:00 Uhr begehbar.

Jahresübersicht: featured Kitzbühel Events 2024 - 2025

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